Akute Wunden

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Was ist Akute Wunden? Definition:

Bei akuten Wunden handelt es sich um akute Verletzungen der Haut und/oder der darunter liegenden Gewebsschichten, deren Entstehung erst kurze Zeit zurückliegt. Der überwiegende Teil der akuten Wunden heilt unproblematisch primär ab. Dennoch können auch akute Wunden in eine Sekundärheilung übergehen oder chronifizieren. (Vgl. Initiative chronische Wunden)

Auch oft gesucht: Akute Wunden



Definition

Bei akuten Wunden handelt es sich um akute Verletzungen der Haut und/oder der darunter liegenden Gewebsschichten, deren Entstehung erst kurze Zeit zurückliegt. Der überwiegende Teil der akuten Wunden heilt unproblematisch primär ab. Dennoch können auch akute Wunden in eine Sekundärheilung übergehen oder chronifizieren. (Vgl. Initiative chronische Wunden)

Unterteilung

Bei akuten Wunden handelt es sich um akute Verletzungen der Haut und/oder der darunter liegenden Gewebsschichten, deren Entstehung erst kurze Zeit zurückliegt. Der überwiegende Teil der akuten Wunden heilt unproblematisch primär ab. Dennoch können auch akute Wunden in eine Sekundärheilung übergehen oder chronifizieren. (Vgl. Initiative chronische Wunden)

Traumatische Wunden

Diese entstehen durch das Einwirken eines Traumas und somit unmittelbar durch äußere Einflüsse. Bei allen traumatischen Wunden steht die Blutstillung im Vordergrund, bevor anschließend die endgültige Versorgung folgt.

Zu den traumatischen Wunden gehören:

  • Amputationstraumata
  • Ablederungsverletzungen (Décollement)
  • Bisswunden
  • Pfählungsverletzungen
  • Platzwunden
  • Quetschwunden
  • Rissquetschwunden
  • Schnittwunden
  • Schusswunden
  • Schürfwunden
  • Stichwunden

Thermische/chemische Wunden

Zu dieser Unterart von akuten Wunden gehören folgende:

  • Erfrierungen
  • Strommarken (als Verletzungstrauma nach Stromschlag)
  • Verätzungen (sowohl mit Säuren als auch Laugen)
  • Verbrennungen

Bei diesen Wunden führt entweder die Einwirkung von extremen Temperaturen (zu heiß oder zu kalt), auch im Fall von Stromeinwirkung, oder die lokale Schätzung durch ätzenden Stoffen zu Denaturierung von Eiweiß und somit zur Gewebezerstörung.

Latrogene Wunden

Bei diesen Wunden handelt es sich um therapiebedingte Wunden, das heißt sie werden im Rahmen einer medizinischen Therapie gesetzt.

Hierzu gehören:

  • Punktionen (z. B. durch Injektionen, Biopsien, Blutabnahmen)
  • Laserbehandlungen
  • Spalthautentnahmestellen

Offene Wunden

Bei offenen Wunden besteht eine Verletzung der Haut. Offene Wunden unterscheiden sich in:

Einfach Wunden

Hierbei handelt es sich um eine Verletzung der Haut, ohne Mitverletzung tief liegender Gewebestrukturen.

Komplexe Wunden

Hier liegt nicht nur eine Verletzung der Haut vor, sondern auch eine zusätzliche Verletzung von Muskeln, Sehnen, Knochen, Gelenken, Gefäßen, Nerven oder Organen.

Geschlossene Wunden

Bei geschlossenen Wunden kommt es zu keiner Verletzung der Haut. Die Haut ist intakt. Stattdessen kommt es zu einer Verletzung der darunterliegenden Strukturen.

Zu den geschlossen Wunden gehören:

  • Hämatome
  • Prellungen
  • Quetschungen
  • geschlossene Frakturen
  • Organverletzungen

Literatur